Social Media Guidelines

 

Einleitung.

Ich komme aus einer Generation, die sehr technologieenthusiastisch ist und ein große Chance darin sieht, dass die Kommunikation per Internet viel leichter und mit einer großen Anzahl von Menschen möglich ist, wobei der einzelne im Gegensatz zum klassischen Medien System viel stärker den eigenen Interessen, sowie den Interessen der eigenen Zielgruppe nachgehen kann. Das Web 2.0 hat uns eine große Hoffnung bereitet, da nun jeder Mensch viel leichter im Rahmen seines persönlich gewählten Umfeldes Kontakte pflegen und frei publizieren kann, der daran tatsächlich Interesse hat.

Natürlich stellt dies die Gesellschaft nicht nur vor positive Aussichten. Ein Verantwortlicher Umgang mit den Persönlichkeitsrechten des Einzelnen ist genauso wichtig wie auch der respektvolle Umgang mit Unternehmen und Institutionen. Ich hoffe, dass Sie mit meinem Projekt respektvoll umgehen und dieses unterstützen oder weiterempfehlen. Gut durchdachte und gerechtfertigte Kritikpunkte können gegebenenfalls persönlich oder per Mail (Contact) kommuniziert werden. Natürlich freue ich mich auch über Lob, Förderungen oder Angebote der Kollaboration mit -Labels, Künstlerkollegen, Filmemachern, Musikern, Unternehmen und Kulturinstitutionen.

 

Persönliches:

Ich bin der Ansicht, dass das freie Teilen von Inhalten eine große Chance beinhaltet. Künstler und Musiker stellen Ihre Inhalte, sowohl hohe Budgetproduktionen als auch einfache, kleine Produktionen zunächst gratis zur Verfügung. Ich persönlich gehe davon aus, dass dies auf freiem Willen basiert und in der Erwartung, für erbrachte Leistungen bezahlt zu werden. Ich würde mir wünschen, dass die Künstler (ich miteinbegriffen) trotz der immer weiter sinkenden Anzahl von CD Produktionen zugunsten von Online Releases für Ihre Leistungen unterstützt werden.

Daher gehe ich davon aus, dass ein Konsument, der von einem Produkt wie einem Musikvideo oder einem Song überzeugt ist, und diesen häufiger konsumieren will, eine Chance findet um den Künstler des Weiteren monetär zu unterstützen indem er dessen Produkte kauft oder Performances besucht. Dies würde ermöglichen, dass Künstler und Produzenten nicht auf eine rein kommerzielle Produktion angewiesen sind, sondern Entscheidungen wie Sponsoring und Werbung nach persönlicher Überzeugung und ethischen Grundsätzen treffen kann und der eigenen Produktion Werte und Inhalte ermöglicht, die eine persönliche Bedeutung für den Menschen als Ganzes haben. Together for a better future!

 

2.Nutzerumfang von Social Media.

Die aktive Teilnahme an Social Computing in all seinen Facetten kann sehr zeitaufwendig sein. Achten Sie im Beruf daher darauf, dass Ihre eigentlichen Aufgaben innerhalb des Unternehmens nicht unter Ihren Social-Media-Aktivitäten leiden. Einer Zeit der Selbstausbeutung durch lange Internet Zeiten ist durch gesunde Bewegung und Entspannungsphasen entgegenzuwirken.

 

3. Eigenverantwortlichkeit

Grundsätzlich sind Sie für jegliche Äußerungen privater oder beruflicher Natur selbst verantwortlich. Einmal eingestellte Inhalte sind gerade im Internet oftmals sehr lange verfügbar. Wägen Sie daher vor der Veröffentlichung von Beiträgen sorgfältig deren Inhalt ab.

4. Gesetzliche Vorgaben

Beachten Sie auch bei der Nutzung von Social Media geltende gesetzliche Vorgaben, wie beispielsweise des Datenschutz-, Urheber- und Markenrechts.

5. Nettikette

Auch im Internet sind die allgemeinen Regeln des Anstands zu beachten. Verhalten Sie sich also respektvoll etwa gegenüber anderen Diskussionsteilnehmern oder Wettbewerbern. Informieren Sie sich darüber hinaus über die jeweiligen Verhaltenskodizes der von Ihnen genutzten Plattformen.

6. Transparenz

Transparenz und Offenheit sind sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Bereich unerlässlich für den Aufbau vertrauensvoller Beziehungen. Sorgen sie dafür, dass man sie kontaktieren kann, um auf einen öffentlichen Inhalt Bezug zu nehmen und zu reagieren.

Transparentes Auftreten umfasst neben der Nennung des richtigen Namens sowie der Unternehmenszugehörigkeit auch einen entsprechenden Umgang mit Fehlern. Gestehen Sie diese offen ein, indem Sie beispielsweise bereits veröffentlichte Beiträge offen korrigieren und nicht einfach kommentarlos löschen.

7. Kenntlichmachung privater Meinungen

Wenn Sie öffentlich einen Kommentar im Zusammenhang mit unserem Unternehmen abgeben, tun Sie dies in der ersten Person Singular (»ich« statt »wir«). Kennzeichnen Sie darüber hinaus, dass es sich um die Äußerung einer privaten Meinung handelt, indem Sie an geeigneter Stelle einen entsprechenden Hinweis hinterlegen. Dies gilt ebenfalls für die Abgrenzung von Meinungsäußerungen gegenüber geäußerten Tatsachen.

8. Unternehmensschädigende Äußerungen

Denken Sie auch bei Ihren Social-Media-Aktivitäten an Ihre Verantwortung gegenüber dem Unternehmen. Kritische und gegebenenfalls geschäftsschädigende Äußerungen sind insbesondere im beruflichen Bereich zu unterlassen. Aber auch privat geäußerte Kritik kann negative Folgen für den geschäftlichen Erfolg des Unternehmens und damit auch für seine Mitarbeiter haben. Gleiches gilt für Aussagen über Partner oder Kunden.

9. Verschwiegenheitspflicht

Vertrauliche Informationen des Unternehmens sowie von Kunden sind vertraulich zu behandeln. Achten Sie daher auch und insbesondere bei der Nutzung von Social Media auf die Wahrung von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen.

10. Ansprechpartner

Sollten Sie im Rahmen des Web 2.0 auf positive oder negative Beiträge oder Reaktionen stoßen, die das Unternehmen und/oder seine Produkte betreffen, teilen Sie dies bitte [Kontaktdaten des Ansprechpartners] mit. An die gleiche Stelle können Sie sich auch wenden, wenn Unsicherheiten oder Fragen bezüglich der Umsetzung dieser Richtlinien bestehen.